Die Tram kommt - endlich

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Pressekonferenz von déi gréng Stad zur Tram, dem Ban de Gasperich und der Wohnraumproblematik

Die Tram kommt - endlich

Nach langem Hin und Her gibt es nun Gewissheit: die Tram wird kommen! déi gréng Stad begrüßt das Bekenntnis der Regierung zu ihrer eigenen Strategie Mobilität 20/20 mit der tragenden Säule im wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Kern des Landes: der Tram in Luxemburg-Stadt. Nach fast 20 Jahren Diskussionen wird es auch höchste Zeit; denn die Hauptstadt und ihre Nachbarn ersticken im Individualverkehr – dies auf Kosten der Lebensqualität der Einwohner und Pendler. Etwa 40 Prozent der 350.000 Arbeitsplätze des Landes sind in Luxemburg angesiedelt. Glaubt man den Prognosen der Regierung (siehe Pensionsreform) dann wird sich diese Zahl bis 2050 verdoppeln! Damit Luxemburg eine lebenswerte Stadt und ein attraktiver Wirtschaftsstandort bleibt ist eine schleunige Umsetzung dieses leistungsfähigen und nachhaltigen Mobilitätskonzeptes mehr als überfällig!


Ban de Gasperich: ökologisch und lebendig

Durch den unermüdlichen Einsatz von déi gréng im Städtischen Schöffenrat wird der Ban de Gasperich nach dem Kirchberg und der Cloche d’Or keine weitere tote Betonlandschaft mit Büroflächen sondern ein lebendiges Wohnviertel mit einem gesunden Mix aus Wohnungen, Geschäften, Büros und dem größten Park der Stadt! Um den Grüngürtel rund um die Stadt Luxemburg zu wahren und dennoch der Nachfrage an Wohnraum Rechnung zu tragen, ist die Urbanisierung zwischen Howald und Gasperich unabdingbar. Der Ban de Gasperich bindet sich durch die Nähe zu den „Gares Péripheriques“, der Anbindung an die Tram und der Autobahn einwandfrei in das Verkehrskonzept der Stad Luxemburg ein und führt zu keinem weiteren Verkehrsaufkommen in den bestehenden Viertel. Die naturnahe und innovative Gestaltung des Ban de Gasperich wurde bereits mit dem Zertifikat der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen prämiert!


Wohnraum – eine Priorität

Der neue Schöffenrat wird das Problem des überteuerten Wohnraums in Stad Luxemburg anpacken: es ist die Rede von drei Projekten, die die Stadt in Eigenregie innerhalb von den nächsten 6 Jahren bauen möchte! déi gréng Stad begrüßen, dass diesbezüglich ein „Plan Logement“ als Teil des Sozialplans für die Hauptstadt erstellt wird. Die Stadt soll weiter mehrstufig an das Problem herangehen: sei es etwa über Projekte à la Baulücken, Emphytéose, Sozial- oder Mietwohnungen. Neben den eigenen Initiativen sollen die legalen Bestimmungen zudem voll ausgenutzt werden, sei es über die 10% „soziale Wohnungen“ in den Teilbebauungsplänen oder indem das Vorkaufsrecht genutzt wird.